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Seit zehn Jahren betreibt Rat auf Draht die Hotline für vermisste Kinder in Österreich. Zum Jubiläum gibt’s Tipps für Eltern. Auch betroffene Jugendliche können sich dort melden.

Wien (OTS) - Das eigene Kind kommt nicht zur vereinbarten Zeit nach Hause. Für die Eltern beginnt damit eine Zeit der Ungewissheit. Ist dem Kind etwas zugestoßen? Hat es vergessen, Bescheid zu geben? Kommt es wegen Problemen oder familiären Konflikten nicht nach Hause? Oder hat es Angst vor den Konsequenzen wegen einer schlechten Schulnote? Hilfe finden Betroffene unter der kostenlosen Telefonnummer 116000, der Hotline für vermisste Kinder, die in Österreich seit mittlerweile zehn Jahren von Rat auf Draht betrieben wird. Zum Jubiläum gibt die Organisation Tipps, was Angehörige tun können, wenn Kinder abgängig sind.

#1 - Ruhe bewahren

„Zunächst ist es wichtig, Ruhe zu bewahren, denn vermisste Kinder tauchen in den meisten Fällen innerhalb weniger Stunden oder Tage wieder auf. Die Mehrheit reißt aus oder hat lediglich vergessen, die Eltern zu informieren“, sagt Birgit Satke, Leiterin der Notrufnummer 147 von Rat auf Draht.

#2 - Kontaktversuch via Telefon

Ist ein Kind abgängig, so sollte der erste Schritt der Eltern der Griff zum Telefon sein, so das Kind eines besitzt. „Versuchen Sie zuallererst, Ihr Kind telefonisch zu erreichen. Klappt das, vermitteln Sie Gesprächsbereitschaft. Vermeiden Sie auf jeden Fall, Ihrem Kind Vorwürfe zu machen“, rät die Expertin. Gelingt ein Gespräch nicht, sollte eine SMS oder Messenger-Nachricht mit der Frage, ob alles in Ordnung sei, folgen.

#3 - Den Bekanntenkreis abklappern

Ist das nicht erfolgreich, sollten Schulkolleg*innen, Freund*innen, Verwandte und Bekannte kontaktiert werden, um herauszufinden, wo das Kind sein könnte. Hier ist es wichtig, dass Netzwerk möglichst breit auszudehnen und sich gegebenenfalls über bestehende Kontakte die Telefonnummern von weiteren Personen geben zu lassen, die etwas über den Verbleib des Kindes wissen könnten. ...
Quelle: OTS0105, 30. Nov. 2022, 10:45

Die Gesundheit und das Wohl unserer Kinder und Jugendlichen muss geschützt werden – Kinderrechte vor den Vorhang!

Wien (OTS) - Anlässlich des „Internationalen Tags der Kinderrechte“ wiederholen wir unsere Forderung nach uneingeschränkter Berücksichtigung der Kinderrechte in allen (gesundheits)politischen und wirtschaftlichen Belangen, um allen Kindern und Jugendlichen ein sicheres und gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.

Ergotherapie für Kinder und Jugendliche. Durch ihre Arbeit leisten Ergotherapeut*innen einen wesentlichen Beitrag, um das Recht der Kinder und Jugendlichen auf Gesundheit, verankert in Artikel 24 der UN-Kinderrechtskonvention, sicherzustellen. Ergotherapeut*innen arbeiten mit Kindern, Jugendlichen, Bezugspersonen und (in) deren Lebenswelten. Sie setzen sich für das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ein - daher ist eine Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderrechte nicht nur relevant, sondern unabdingbar notwendig. Ob Entwicklungsverzögerungen und -störungen, Wahrnehmungsprobleme, angeborene Behinderungen, Verhaltensauffälligkeiten und Lernstörungen, chronische Erkrankungen, Amputationen, Verbrennungen, Verletzungen und Anpassungsprobleme, … - Ergotherapeut*innen ermöglichen Kindern und Jugendlichen die Teilhabe in allen Aspekten des Lebens und die größtmögliche Handlungsfähigkeit in ihrem Umfeld, wie beispielsweise in der Familie, im Kindergarten oder der Schule zu entwickeln. „Aus Sicht von Ergotherapie Austria ist es unerlässlich, dass im Zuge der Mutter-Kind-Pass-Reform die Ergotherapie als Leistung in den Eltern-Kind-Pass aufgenommen wird. Je früher in der Entwicklung von Handlungskompetenzen und der damit verbundenen motorischen, kognitiven, psychischen, sozialen Entwicklung und der Wahrnehmungs-Verarbeitung eines Kindes eine Auffälligkeit erkannt wird, desto besser kann vorgebeugt und geholfen werden!“, erklärt Marion Hackl, Präsidentin von Ergotherapie Austria, anlässlich der angekündigten Reform.

Neben dem Recht auf Gesundheit ist das Recht auf Bildung ein unumstrittenes Kinderrecht. ...
Quelle: OTS0013, 18. Nov. 2022, 08:07

"[(LK) In allen Bezirken steht die öffentliche Kinder- und Jugendhilfe als verlässliche und vertrauensvolle Anlaufstelle zur Verfügung, wenn es um den Schutz von Kindern in akuten Situationen oder auch um Unterstützung von Eltern bei der Erziehung geht [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Newsletter des Landes Salzburg 09.11.2022

"Kindeswohl und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen für eine gelungene Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bei vielfachen Herausforderungen im Blick haben [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Kommunikation Land Steiermark kommunikation@stmk.gv.at 07.11.2022

Rauch/Plakolm: 20 Millionen Euro zusätzlich für Projekt „Gesund aus der Krise“ - seit März 2022 über 6.800 betroffene Kinder und Jugendliche erreicht

Wien (OTS) - Das Gesundheits- und Sozialministerium verlängert das Projekt „Gesund aus der Krise“ bis Ende 2023 und stockt die Mittel auf 20 Millionen Euro auf. Damit können psychologische und psychotherapeutische Behandlungen von mehr als 10.000 Kindern und Jugendlichen bis zum Alter von 21 Jahren finanziert werden. Das gaben Gesundheits- und Sozialminister Johannes Rauch und Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm am Donnerstag bekannt. Im laufenden Jahr erhielten aus dem Projekt mehr als 6.800 Kinder und Jugendliche Unterstützung bei der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie. Der Berufsverband der österreichischen PsychologInnen und der Österreichische Berufsverband für Psychotherapie begrüßen die Erhöhung der Mittel.

Home-Schooling, fehlender Kontakt zu Freundinnen und Freunden, Sorge um die eigene Gesundheit und die Eltern und Großeltern: Die Corona-Pandemie hat vor allem Kinder und Jugendliche stark belastet. Um betroffenen Kindern und Jugendlichen Unterstützung zu bieten, hat die Bundesregierung im März 2022 das Projekt „Gesund aus der Krise“ gestartet und mit 13 Millionen Euro unterstützt. Es ermöglicht einen niederschwelligen Zugang zu psychologischer und psychotherapeutischer Beratung und Behandlung.

„Alleine im ersten Jahr der Pandemie verzeichnete die WHO weltweit 25 Prozent mehr Fälle von Angstzuständen und Depressionen. Vor allem für Kinder und Jugendliche war die Corona-Pandemie eine große Belastung. Auch der Ukraine-Krieg, die Unsicherheit bei der Energieversorgung, die enormen Teuerungen, die Angst vor sozialem Abstieg belastet viele junge Menschen sehr. Mit dem Projekt ,Gesund aus der Kriseʻ stellen wir psychologische und psychotherapeutische Hilfe einfach und kostenlos zur Verfügung. Die finanziellen Mittel für das Projekt deutlich zu erhöhen, war mir ein besonderes Anliegen. ...
Quelle: OTS0058, 20. Okt. 2022, 09:38

"[...] Das Programm hat zum Ziel, die Kinderrechte aus der UN-Kinderrechtekonvention im Schulalltag zu verankern. In UNICEF-Kinderrechteschulen lernen Kinder und Jugendliche nicht nur ihre Rechte besser kennen, sondern sie erleben ihre Schule auch als einen Ort, an dem Kinderrechte gelebt und ernst genommen werden. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 24.10.2022

"[...] Dornbirn (VLK) – Beratung, Krisenintervention und Begleitung in Fällen von Gewalt bzw. Verdacht auf Gewalt gegen Kinder und Jugendliche – diesen primären Aufgaben widmet sich der ifs Kinderschutz. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Landespressestelle Vorarlberg presse@vorarlberg.at 28.4.2022 Landespressestelle Vorarlberg presse@vorarlberg.at 22.10.2022

Österreichische Gesundheitskasse bietet neues Programm für Volksschulen

In den letzten zwei Jahren ist die Situation für Schulkinder sehr belastend. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) bietet ein neues bundesweites Programm, um die psychische Gesundheit von Volksschulkindern zu stärken.

Aktuelle Belastungen färben auch auf Kinder ab – sie wachsen in Krisenzeiten auf. Ob Pandemie, Klimakrise oder Krieg – Ereignisse wie diese bewältigen zu können und möglichst gestärkt daraus hervorzugehen, ist für eine gute Entwicklung entscheidend. Dazu ist es notwendig, auch Emotionen wie Angst, Trauer oder Wut richtig einzuordnen und entsprechend reagieren zu können.

Die Österreichische Gesundheitskasse will mit einem neuen Programm die psychische Gesundheit von Volksschulkindern stärken. Dazu wurden gemeinsam mit Fachleuten Materialien für Kinder, Lehrkräfte und Eltern entwickelt, die den Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Damit sich die Lehrkräfte mit dem Thema Emotionen und dem gezielten Einsatz der Materialien näher befassen können, gibt es Online-Lehrkräftefortbildungen. Das Programm wird ab der zweiten bis zur vierten Schulstufe empfohlen.

Auf ins Abenteuerland

Mit diesen Arbeitsbüchern tauchen die Kids in die Abenteuer von Menti und Super-Menti ins „Land der Emotionen“ ein. Drei verschiedene Handbücher – für Kinder, Lehrkräfte und Eltern – stehen zur Verfügung, um das Thema spielerisch zu bearbeiten. Die Bücher sind sowohl als Arbeitsbücher für die Kleinen, als auch als Handbücher für Eltern und Lehrkräfte entwickelt worden. Sie dienen als Anregung, den Umgang mit Gefühlen und Emotionen nicht nur im Schulalltag, sondern auch in der mFreizeit und im Familienkreis einzubauen.

Die Palette reicht von den Geschichten der beiden Mentis über Bewegungsübungen und Bastel-Anregungen für Unterricht und Freizeit. Die Themen sind so aufbereitet, dass sie vielseitig in den verschiedensten Unterrichtsstunden oder mit Familie ...
Quelle: Presseaussendung, Presse (OEGK-1X), presse@oegk.at vom 18. Oktober 2022

Online-Fachtagung und neuer Folder als Informationsquellen

Wien (OTS) - Gesundheit steht nach wie vor im Fokus der Gesellschaft. Covid-19 begleitet uns nun zweieinhalb Jahre lang und auch Long Covid, also bleibende Symptome nach einer Covid-19-Erkrankung tritt immer häufiger auf. Nicht nur die körperlichen Folgen von Long Covid sind für viele Menschen schwer alleine zu bewältigen - auch psychische Belastungen wie Depression, Angstzustände und Stress nehmen weiter zu und sind eine massive Belastung.

Um das Thema Long Covid noch stärker in den Fokus zu rücken, veranstaltet die Fachsektion Gesundheitspsychologie des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen (BÖP) gemeinsam mit der Österreichische Akademie für Psychologie (ÖAP) am Freitag, den 21. Oktober 2022, die interdisziplinäre Online-Fachtagung "Gesundheitspsychologie und Long Covid". Im Rahmen der Tagung werden (psychologische) Aspekte von Long Covid, Beschwerden und Lösungsansätze aus Sicht verschiedensten Disziplinen beleuchtet.

Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Hans-Peter Hutter widmet sich in seinem Vortrag dem Thema „Long Covid / Post Covid aus Public Health-Sicht“, Univ. Prof.in Priv. Doz.in Brigitte Lueger-Schuster präsentiert eine Studie zum Thema „Auswirkungen der Pandemie auf die psychische Gesundheit". Dr. Ralf Harun Zwick nähert sich Long Covid aus Sicht der Rehabilitation, Mag.a Dr.in Caronline Culen legt ihren Fokus auf die Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche. BÖP-Präsidentin a.o. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger wird die Tagung eröffnen.

Das gesamte Programm finden Sie hier.

Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Als zusätzliches Informationsmaterial hat der BÖP den neuen Informationsfolder "Long Covid" erstellt. Dieser beinhaltet sowohl die Beschreibung der Erkrankung als auch die Wichtigkeit psychologischer Hilfe. Weitere Tipps zur Prävention als auch im Umgang mit Long Covid runden den Folder ab.

Den BÖP-Folder „Long Covid“ finden Sie hier. ...
Quelle: OTS0055, 14. Okt. 2022, 09:57

Fachtagung österreichischer Kinder- und Jugendhilfepsycholog*innen über das was Kinder und Familien in Folge der Pandemie belastet, stärkt, bleibt und verändert

Wien (OTS) - Kinder- und Jugendhilfepsycholog*innen aus ganz Österreich treffen einander vom 6. bis 7. Oktober 2022 zu ihrer jährlichen Fachtagung im Wiener Rathaus.

Gemeinsam mit Forscher*innen wird den Fragen in mehreren Vorträgen und Workshops nachgegangen, wie die Pandemie den Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen veränderte, welche Auswirkungen auf das psychische Erleben und Empfinden beobachtbar sind und welche erforderlichen Maßnahmen diesbezüglich abgeleitet werden können.

Kurzer Überblick über die Referent*innen sowie die Themen (nach der Reihenfolge der Vorträge)

1. PDin Mag.a Dr.in Silvia Exenberger-Vanham
beleuchtet aus klinisch-psychologischer Perspektive die Belastungen der Kinder durch die Covid-19-Pandemie.

2. em. Univ.-Prof.in DDr.in Christiane Spiel
gibt einen Einblick über das schulische Lernen unter Pandemiebedingungen und dessen Auswirkungen

3. Univ.- Prof.in PD Dr.in Ulrike Zartler
beschreibt aus soziologischer Sicht durch die Pandemie ausgelöste Veränderungen im Familienalltag.

4. Mag. Andreas Reiter
wagt als Zukunftsforscher in Anbetracht multipler Krisen einen Blick auf mögliche künftige Entwicklungen im Familienleben

5. PD Dr. Markus HAUN, M.Sc. Psych., M.B.A.
zeigt evaluierte Wege auf, wie mittels Videokonsultationen Behandlungskontinuität in Krisenzeiten aufrecht erhalten werden kann.

69. Fachtagung der österreichischen Kinder- und Jugendhilfepsycholog*innen „Die langen Strahlen von Corona. Was Kinder und Familien in Folge der Pandemie belastet, stärkt, bleibt und verändert.“

Bitte merken Sie sich vor:

- Donnerstag, 6. Oktober 2022 (09:15 – 16:00 Uhr)
- Freitag, 7. Oktober 2022 (08:30 – 14:00 Uhr)

Ort: Wiener Rathaus, Wappensaal

Medienvertreter*innen sind herzlich willkommen und haben die Möglichkeit Interviews mit den Vortragenden zu führen. ...
Quelle: OTS0146, 30. Sep. 2022, 13:06

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